Juni 2008: Friedhof Müntz schwer beschädigt!

Juni 2008: Friedhof Müntz schwer beschädigt!

Ende Mai/ Anfang Juni 2008 verursachten mehrere schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen in der Umgebung große Beschädigungen. Besonders schwer traf es den jüdischen Friedhof der ehemaligen jüdischen Synagogengemeinde bei Müntz, einer kleinen Ortschaft nahe Titz. Die Wassermassen, die vom Himmel regneten, stauten sich auf einem landwirtschaftlich genutzten Grundstück an der Friedhofsmauer, bis diese dem Druck nachgab. Die schlammigen Fluten haben dann vermutlich den Friedhof wie ein Schwimmbecken vollaufen lassen, bis, durch Wasserdruck und von der ersten Mauer fortgeschwemmte Mauersteine, auch die gegenüberliegende Mauer größtenteils einstürzte. Die Mauerreste wurden über einen Weg bis in eine gegenüberliegende Wiese geschwemmt, welche als Kuhweide dient. Die Mauer wurde bis zu 50 Meter weit in diese Wiese getragen.

Nachfolgend dokumentieren einige Fotos die Schäden.

Hinweis: Diese Bilder werden vom Fotografen (D. Eickenhorst) ausdrücklich zur unentgeltlichen Verwendung in Zeitungen und im Internet zu Dokumentationszwecken freigegeben. Diese Freigabe erstreckt sich ausdrücklich nicht auf politisch rechtsgerichtete Personen und Vereinigungen jeder Art.

Die Bilder bitte anklicken, um eine größere Version angezeigt zu bekommen!

 Ein Bild der Zerstörung bietet die Mauer am Wirtschaftsweg. Auf der anderen Seite des Weges befindet sich der Ort Müntz.


 


 


 


 


 


 Trümmerstücke des weit über hundert Jahre alten Mauerwerks sind über den ganzen Friedhof verstreut.


 


 Der Blick durch den Eingang bietet eine traurige Ansicht.


 


 


 


 


 


 


 Der jüdische Friedhof in Müntz ist nur noch eine Trümmerwüste.


 


 


 Deutlich zu erkennen ist der Weg, den die Wassermassen durch den Friedhof genommen haben (von rechts nach links).


 Der jüdische Friedhof in Müntz im Juni 2008: Wird er wiederhergestellt werden?